Veröffentlichung der WTA-Studie 2012
„Wertschöpfungsfaktor Mitarbeitereinsatz - Arbeitszeitmanagement & Personaleinsatzplanung"
Seit einigen Jahren haben die bm-orga GmbH, die FOKUS:ZEIT GmbH und die XIMES GmbH ihre Kompetenzen erfolgreich gebündelt und Arbeiten im Rahmen der Working Time Alliance (WTA) eng zusammen. Für unsere Kunden bietet diese strategische Partnerschaft nicht nur maximale Sicherheit auf dem Spezialgebiet der Personallogistik, sondern auch die Möglichkeit jederzeit über aktuelle Trends und Entwicklungen im Personalmanagement informiert zu werden.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die Konjunkturzyklen der Wirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D.A.CH.) immer weiter beschleunigen. Phasen von Aufschwung, Boom, Rezession und Depression folgen in immer kürzeren Abständen. Der richtige strategische, taktische und operative Umgang mit der Arbeitszeit und der Arbeitskraft der Mitarbeiter stellt heute mehr denn je einen enormen Wertschöpfungsfaktor dar. Welche Konsequenzen haben die Unternehmen der D.A.CH.-Staaten aus dieser Tatsache gezogen und welche Anpassungen planen sie für die Zukunft? Das ist die Fragestellung, der die WORKING TIME ALLIANCE mit der Studie „Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung" nachgegangen ist.
Die vorliegende Studie ist die erste dieser Art für die D.A.CH.-Staaten und ermöglicht dem Leser einen tiefen Einblick in die Strategien der Unternehmen im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen der Personallogistik. Erfolgreich Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany, Austria oder Switzerland" anzubieten, bedeutet heute nicht nur, weltweit anerkannte Qualität zu liefern, sondern auch, mit nationalen gesetzlichen, tariflichen und betrieblichen Rahmenbedingungen einer ständig wachsenden Dynamik der internationalen Märkte die Stirn zu bieten. Die dabei schnell geforderten Flexibilisierungsbedarfe treffen auf die Herausforderungen von Fachkräftemangel und demographischem Wandel, die innovative Konzepte erfordern.
Die Ergebnisse mit allen Details sind in einer übersichtlichen Broschüre zusammengefasst, die Sie hier zum Download abrufen können. Vielleicht ergeben sich auch für Sie aus der Studie wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf den zukünftigen strategischen, taktischen und operativen Umgang mit der wertvollen Ressource Mitarbeiter.
Highlights der Studie
Bedarfssituation und Bedarfstreiber
Branchenübergreifend wird es als Wettbewerbsvorteil angesehen, eine agile, bedarfsorientierte und die Prozessqualität berücksichtigende Personaleinsatzplanung zu praktizieren. Der Bedarfsorientierung wird im produzierenden Bereich und bei Dienstleistungen wie Transport & Logistik, Dienstleistern, Banken und Versicherungen und im Handel grundsätzlich größere Bedeutung beigemessen. Im Gesundheitswesen treten Benchmarks und Qualitätsanforderungen in den Vordergrund. Eine systematische auf die Stadien des Planungsprozesses abgestimmte Personalbedarfsermittlung ist noch nicht stark ausgeprägt.
Arbeitszeitflexibilisierung
Gefragt nach den aktuell größten Herausforderungen der Arbeitszeitgestaltung haben sich die teilnehmenden Unternehmen für „Belastung der Mitarbeiter" (Platz 1) und „Anpassung an Bedarfsschwankungen" (Platz 2) entschieden. Damit ist auch gleich das zentrale und topaktuelle Spannungsfeld benannt: Unternehmen müssen im Angesicht des herrschenden Kostendrucks im Markt immer punktgenauer arbeiten und kommen dabei an die Grenzen der Belastbarkeit ihrer Belegschaften. Stärker als noch vor wenigen Jahren stehen daher heute Arbeitszeitmodelle im Fokus der Entwicklung, die bedarfsorientiert und flexibel sind, aber gleichzeitig darauf ausgelegt sind, die Belastungen der Mitarbeiter möglichst gering zu halten.
Intelligente Personaleinsatzplanung
Nach wie vor hat EXCEL die Nase vorn bei der Wahl der für die Personaleinsatzplanung genutzten Softwaresysteme. Die allgemeine Verfügbarkeit sowie die leichte und schnelle Anpassbarkeit dürften hier die Hauptgründe sein. Der Vorsprung vor den spezialisierten Softwaresystemen ist jedoch mit rund fünf Prozent nur noch denkbar knapp. Vor fünf Jahren wiesen Studien hier noch einen Abstand von 20-30% aus. Dies ist ein eindeutiger Trend hin zu professionellen IT-Systemen zur Personaleinsatzplanung. Für die Zukunft kann dies bedeuten, dass der Einsatz professioneller IT-Systeme zur Voraussetzung einer wettbewerbsfähigen Personaleinsatzplanung wird. Unternehmen, die noch kein professionelles System im Einsatz haben, werden sich in den nächsten Jahren mit dieser Investition auseinandersetzen müssen.
Personalmanagement der Zukunft
Fachkräftemangel und demographischer Wandel vs. Kostendruck - die zentrale Herausforderung für Unternehmen in den nächsten Jahren ist der Umgang mit dem Spannungsverhältnis zwischen Fachkräftemangel und Alterung der Belegschaft auf der einen und weiterhin konstant starkem Kostendruck auf der anderen Seite. Unternehmen, denen es gelingt, mit einer innovativen und demographiesensiblen Arbeitszeitgestaltung, Mitarbeiter zu binden und ihrem Alter gemäß sinnvoll einzusetzen, werden im Wettbewerb wertvollen Boden gewinnen.
Wir stehen Ihnen für Fragen zur Studie jederzeit gerne zur Verfügung und würden uns freuen darüber hinaus mit Ihnen in den Dialog zu kommen. Zur Optimierung Ihrer wertvollen Ressource Personal stehen wir Ihnen gerne auch für ein persönliches Gespräch in Ihrem Hause zur Verfügung.